Das Sieben-Schritte-Modell
Von Gerhard Berchtold (2012, UCN) — Identifikation der zentralen Elemente und Merkmale virtueller Künste in der Bildung.
- Identifikation der Merkmale der virtuellen Künste.
- Vorschlag einer Arbeitsdefinition des Begriffs virtuelle Künste.
- Identifikation der zentralen Elemente und Merkmale virtueller Künste in der Bildung durch die Einführung des Sieben-Schritte-Modells.
Gegenstand der Arbeit ist die Identifikation der grundlegenden gemeinsamen Elemente der virtuellen Künste in der Bildung — der Fähigkeiten, die virtuellen E-Learning-Service-Goods in ihren audiovisuellen und funktionalen Aspekten zu schaffen und bereitzustellen, also der virtuellen E-Learning-Umgebung als „Werk".
Sieben Schritte der virtuellen Künste in der Bildung
Service-Goods — ein hybrides Phänomen
Der Autor hat zuvor die klassische Wirtschaftstheorie hinterfragt und eine Definition von „Service-Goods" vorgelegt. Der Begriff zielt darauf, die traditionelle wirtschaftswissenschaftliche Unterscheidung zwischen Gütern und Dienstleistungen zu überwinden.
Neue Technologien und elektronische Medien, insbesondere die Nutzung des Internets für die Bereitstellung von Gütern wie Dienstleistungen, haben ein neues hybrides Phänomen hervorgebracht — eine virtuelle Dienstleistung, die wie ein Gut bereitgestellt wird: standardisiert und in unbegrenzter Reproduktion bei gleichbleibender Servicequalität. Eine zuvor menschliche Dienstleistung (z. B. das Bestellen eines Produkts in einem Geschäft oder das Hören einer Vorlesung im Klassenraum) wird nun von einem Computerprogramm über das Internet an Kundinnen oder Studierende erbracht. Die traditionelle Unterscheidung zwischen Gütern und Dienstleistungen entspricht nicht mehr den virtuellen Realitäten der modernen Zeit.